Menu Home

Promotionsschreiben: "Praktisch Nachhaltig"

Warum Gerhard Fischer, Altkantonsrat und Landwirt den Autor empfiehlt.

Peter Strack versteht es ausgezeichnet aufzuzeigen, wo wir in Bezug auf unseren Energieverbrauch stehen und wie dies in seiner Konsequenz zu einer weitergehenden, ungebremsten Klimaerwärmung führt. Er bleibt aber nicht dabei stehen und zeigt realistische Wege, wie und mit welchen innovativen Massnahmen, jedes von uns einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Klima- und Öko Krise leisten kann, ohne dabei an Lebensqualität einzubüssen. 

Warum ein Ingenieur sich für dieses fasziniert

Der Bäretswiler Ingenieur Daniel Morant ist begeistert

Das Thema Nachhaltigkeit, und unsere damit verbundene Verantwortung nachfolgenden Generation gegenüber, beschäftigt mich schon lange, doch lebe ich auch immer noch mit zuvielen Kompromissen….

Niemand den ich kenne, hat bisher all diese Zusammenhänge so vernetzt mit konkreten Zahlen und Statistiken hinterlegt auf Papier gebracht wie Peter Strack.

Auch das Aufzeigen der Chancen, die ein Wegkommen von der energieintensiven, egoistischen industriellen Gesellschaft, hin zu einer sozialeren, nachhaltigen Gesellschaft beleuchtet, finde ich sehr gut. Eine Gesellschaft in der die Gemeinschaft wieder mehr bedeutet, das Leben viel lebenswerter ist als die Suchen nach kurzfristigen Konsum-Glücksgefühlen.

Ich könnte jetzt noch lange von "PRAKTISCH UND NACHHALTIG" weiterschwärmen, aber was ich das Wichtigste finde, ist dass dieses Werk zeitnah in den Handel und somit in der Bevölkerung ankommen kann. Dies umso mehr, da dieses Buch von den aktuellen Zahlen und Statistiken aus der Wirtschaft- und Wissenschaft lebt und uns diese, wenn wir nicht schnell handeln, im negativen Sinne - "um die Ohren fliegen werden".

Warum ein Christ bei der Entstehung dieses Buches mithalf

Der Bäretswiler Hanspeter Fässler, Leitungsmitglied der FEG Wetzikon, möchte die Christen erreichen

Dieses Buch soll für Christen als Werkzeug und Inspirationsquelle dienen, um wirkungsvoll an unseren gesellschaftlichen Debatten teilnehmen zu können und die Weisheit und Liebe Gottes unter die Menschen zu bringen. Es nimmt zu den allgemeinen Energiekosten und Klimawandel Erklärungen geben und die Relevanz der göttlichen Botschaft weitergeben, ohne auf die übliche Widerstand zu stossen.

Gerade unter Christen wird der Bedarf an griffigen Massnahmen recht unterschiedlich und zum Teil kontrovers bewertet. Wenn es einigen «nur» um die Erlösung der Menschen geht (gemäss deren Verständnis der Offenbarung das die Schöpfung ein Ende hat) sehen es andere als den unbedingten Auftrag, die Schöpfung zu pflegen und zu erhalten. Die Erlösung gilt nicht nur uns Menschen, sondern der ganzen Schöpfung: Flora und Fauna (gemäss dem Verständnis, dass wir die Ewigkeit mal auf dieser geheilten Erde verbringen werden, daher sie jetzt schon pflegen sollen).

Wir fragile und sensible Menschengeschöpfe reagieren sehr stark auf unsere Umwelt. Ist sie nicht mehr in Takt, verändert sich vermutlich auch unser Empfinden gegenüber dem Schöpfer.

Dass der Mensch einen Körper hat und dadurch räumlich begrenzt und auf bestimmte Funktionen konditioniert ist, weil er zum Beispiel essen muss, das gehört zu seiner Endlichkeit. Wenn aber der Körper Leidenschaften hervorbringt und die Nahrung zu einer verschlingenden Sorge wird, wenn das Verlangen nach materiellen Gütern unersättlich wird und der Menschen diese Unersättlichkeit Glück nennt, dann wird der Menschen vollständig durch seinen Körper und dessen Befriedigung beherrscht. Was ein einfaches Zeichen seiner legitimen Endlichkeit war, wird zur Sklaverei, das Resultat seiner Trennung von Gott“. Ein Zitat des französischen Philosophen Jacques Ellul (mehr zu Ellul)

Warum ein Christ und Ingenieur das Buch schrieb

der Autor Peter Strack

Dass heute praktisch alle Parteien von der Klimaerwärmung überzeugt sind, ist schön, hilft aber nicht weiter so lange die Mehrheit noch glaubt, dass mengenmässiges Wirtschaftswachstum mit immer weniger billiger Energie dennoch möglich ist. Solange Main-stream-Medien noch Wirtschaftswachstum (Mengenwachstum) predigen, um soziale Probleme zu lösen, verpassen sie das Hauptproblem. Das Buch zeigt in Kapitel 2 und 3 die physikalischen und finanziellen Grenzen des sogenannten "grünen Wachstums".

1) Das Problem Klimaerwärmung und Treibhausgase ist seit 50 Jahren bekannt und wird seit 30 Jahren mit grossangelegten Konferenzen zu lösen versucht. In diesen 30 Jahren haben wir uns aber fortdauernd weiter von der Lösung entfernt, die Treibhausgasemissionen gingen nicht zurück, sondern haben sich verdoppelt. Dieser 30-jährige Widerspruch deutet auf ein ganz grundlegendes menschliches Problem hin, nicht nur auf ein strukturelles, da sich die unterschiedlichsten politischen Systeme alle in die gleiche falsche Richtung entwickeln.

Selbst nach 30 Jahren Klimakonferenzen hängen immer noch 82% unseres materiellen Wohlstands von billigen fossilen Energien ab!

Sobald die Kosten der Energie stark in die Höhe gehen (1975-1977, 2006-2007, 2022), gehen auch fast alle anderen Preise in die Höhe, ohne die Produktivität zu steigern. Dadurch nimmt die allgemeine Kaufkraft ab. Dieser Zusammenhang zwischen billiger Energie und Kaufkraft wird leider zu oft übersehen.

2) Die Klimaerwärmung können wir nur auf unter 2°C begrenzen, wenn wir freiwillig auf fossile Energien verzichten und bereit sind für klimaneutrale Ersatzenergien mehr zu bezahlen. Dadurch geht aber der materielle Wohlstand zurück. Menschen geben aber lieber alle Schuld dem System, dadurch müssen sie sich nicht selbst infrage stellen, was Bestandteil des menschlichen Problems ist. In Demokratien werden die Chefs vom Volk gewählt, weshalb die Änderung beim Volk anfangen muss. Dazu sollten weite Bevölkerungskreise das Problem verstehen und gleichzeitig konkrete Lösungen sehen, wie sie zum Beispiel in den am meisten fortgeschrittenen 2000-Watt-Quartieren umgesetzt werden.


3) Wir brauchen ein Modell, welches zeigt, wie man mit weniger ebenso gut leben kann.

Es geht nicht um die Frage, auf wie viel wir verzichten müssen, sondern wie viel wir zum Leben brauchen! Mit weniger gut leben geht nur, wenn alles optimal genutzt wird, d.h. wenn viele nicht regelmässig benötigte Dinge lokal geteilt werden. Das benötigt einen Gesellschaftswandel weg vom Konsum-Individualismus zu verbindlichem Gemeinschaftssinn und mehr gegenseitigem Vertrauen in der Nachbarschaft. Entweder wir werden lernen in der Nachbarschaft vieles optimal zu nutzen, oder die grossen Internet-Unternehmen werden sich darum kümmern, weil sie unsere Bedürfnisse angeblich ohnehin besser kennen als wir selbst. Die Internet-Riesen würden uns alles für die notwendige Zeit vermieten und uns dadurch auf Konsumleibeigene eines neuen Feudalsystems reduzieren.[1] Dazu bräuchte es keine Vertrauensbeziehungen und die Rentabilität des Kapitals der Unternehmen wäre für immer gewährleistet.

 

4)  Eine rein materialistische Philosophie hätte auch nichts gegen eine Gesellschaft von glücklichen Konsumleibeigenen einzuwenden, denn sie reduziert heute den Menschen schon auf eine programmierbare biologische Maschine.[2]  Es ist schwer erkennbar, wie eine solche Philosophie uns ermutigen kann, freiwillig unseren materialistischen Lebensstil zu reduzieren. Deshalb sind in unserer Zeit Christen besonders berufen, "Salz der Erde" und "Lampen auf dem Hügel" innerhalb der Gesellschaft zu sein. Sie sollten das Hauptproblem der individualistischen Industriegesellschaften richtig verstehen, im Menschen ein würdiges und freiheitsliebendes Geschöpf Gottes sehen und danach in ihrer Umgebung Vertrauensbeziehungen fördern. Christen und Kirchen könnten auf diese Weise in ihrer Umgebung auf dem Weg in die Post-Fossil-Gesellschaft eine wichtige prophetische Rolle spielen.

zum Schluss: Wir brauchen eine Philosophie, welche das grundlegende menschliche Problem versteht

Der reichste Mann der Menschheitsgeschichte, J.D. Rockefeller, wurde von einem Journalisten gefragt: „Wie viel Geld brauchen Sie, um zufrieden zu sein?“. Seine Antwort: „Einfach immer ein wenig mehr“. Die IEA beschreibt diese menschliche Unersättlichkeit mit den Worten: „Steigerungen der Energieeffizienz werden durch Verhaltensänderungen der Menschen zunichte gemacht“.[3] Wir brauchen deshalb eine Philosophie, welche den Menschen von seiner Unersättlichkeit, Selbsttäuschung und seiner Tendenz zum Machtmissbrauch gegenüber den Schwachen und der Natur befreit. Wir brauchen nicht nur ein gutes Modell, sondern auch richtige Motivationen, um uns freiwillig vom Materialismus zu trennen. Die biblische Lehre müsste eigentlich Christen als Vorreiter anleiten.

zu dem Web von Peter Strack

 


[1] New York Times, How Nothingness became everything we wanted, 19.01.2021. (Wie das Nichts zu unserem größten Wunsch wurde).

[2] Huval Harari, Homo Deus; B.F. Skinner, Beyond freedom and dignity; J. P. Changeux; G. Roth; etc.

[3] Energy Efficiency Report 2019

Zum Autor

Die Natur kann ohne Menschen leben, Menschen nicht ohne die Natur

Peter Strack hat viele Jahre in der industriellen Forschung in verschiedenen Ländern als Leiter von Entwicklungsbüros gearbeitet. Gebürtiger Deutscher, heute Schweiz-Französischer Doppelbürger, bietet hier eine fundierte und praktische Anleitung für die Post-Öl-Gesellschaft. Freunde und Bekannte, Ingenieure, Landwirte, Theologen, ein Ökonom, Architekt, Soziologe, Richter und Philosoph haben wertvolle Informationen und Anregungen eingebracht.

„Klima-Neutralität bis 2050“

Jacques Lamblin, ehemaliger Parlamentsabgeordneter und Bürgermeister von Lunéville, Frankreich

„Was tun, wenn es finanziell und physikalische unmöglich ist, alle fossilen Brennstoffe bis 2050 durch erneuerbare zu ersetzen? ... wir müssen unseren Energieverbrauch stark reduzieren und uns
gleichzeitig bemühen, unsere Lebensqualität zu erhalten. Der Autor zeigt, dass es möglich ist.“

 Von vielen Staaten wurde Klima-Neutral bis 2025 angekündigte, allerdings ohne eine zielbewusste verständliche Wegbeschreibung zu liefern. Der Autor zeigt, dass die Menschheit voraussichtlich nicht die Mittel hat, um fast alle fossilen Brennstoffe in weniger als dreißig Jahren durch erneuerbare oder kohlenstofffreie Energien zu ersetzen. Mehrere vor 20 Jahren von der ETH Zürich initiierte 2000-Watt-Quartiere haben das Ziel allerdings schon in Sicht und könnten als Wegweiser für den mit dem Ziel einhergehenden Gesellschaftswandel dienen.

Das Buch beschreibt die gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen und zu vermeidenden Irrwege. Probleme wie Armut, Arbeitslosigkeit und soziale Brüche werden nicht verschwiegen. Der Autor gibt technisch fundierte und praktische Antworten. Einige 2000-Watt-Quartiere liefern eine Aussicht auf ein Leben in der klimaneutralen Gesellschaft, ohne in eine Form von Strafökologie zu fallen.