in Bäretswil

Der Gotthardstrassentunnel kann ohne zweite Röhre saniert werden. Gerhard Fischer (EVP) wohnt in Bäretswil und nimmt im Kantonsrat in der Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt Einsitzt.  

Das Ziel der Schweizer Verkehrspolitik, mit dem Gotthardbasistunnel 2016 den Schwerverkehr endlich auf die Schiene zu verlagern, würde mit dem Bau einer zweiten Gotthardröhre massiv torpediert. Der eigens dafür geplante Neat-Verlad bliebe leer und würde in seiner Rentabilität und Amortisation gefährdet. Der Gotthardstrassentunnel kann auch ohne den Bau einer zweiten Röhre saniert werden Es ist zudem wichtig zu wissen, dass, auch wenn eine zweite Röhre gebaut wird, eine Vollsperrung des Tunnels für dringende Sanierungsarbeiten während 140 Tagen nicht zu umgehen ist. Die Untersuchungen des Bundesrats zeigen auf, dass ein Bahnverlad, während der Vollsperrungen umsetzbar ist.  

Ist eine zweite Strassenrohre erst einmal gebaut, ist es ein kleiner Schritt, diese vierspurig zu öffnen. Damit ist abzusehen, dass die Schweiz dem immensen Druck aus dem Ausland beziehungsweise seitens der EU sowie inländischer Volksinitiativen nicht wird standhalten können - entgegen dem in der Verfassung klar verankerten Alpenschutz. Wenn die Aufwände für die Einrichtung und den Betrieb des Bahnverlads einberechnet werden, kommt das Paket mit einer zweiten Tunnelröhre über eine Milliarde Franken teurer. Dazu kommt der Wartungsaufwand für die zweite Tunnelröhre. Die massiv höheren Kosten einer zweiten Röhre verletzen klar das Grundprinzip der Effizienz im nationalen Strassenbau. Zudem gefährdet die Finanzierung der zweiten Gotthardröhre andere geplante Lückenschliessungen im Nationalstrassennetz.  

Aus all diesen Gründen ist auch in Zukunft am Alpenschutz und an der Politik der Verlagerung auf die, Bahn festzuhalten. Die zweite Röhre ist abzulehnen.

 

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